AKTUELLES

 

Nachfolge Challenge
24. - 26.11.17
EFG Rendsburg

 

Tagung der GGE
Brennpunkte dynamischer
Erneuerung
(25.) 26. - 28.01.2018
Dorfweil
Anmeldung

 

Nachfolge Challenge
26. - 28.01.18
EFG Rendsburg

 

Nachfolge Challenge
23. - 25.02.18
EFG Rendsburg

 

Regionaltag Bayern
Evangelisation
Sa 14.04.17
EFG Kempten

Nachfolge Leben

38 Teilnehmer, vorwiegend aus der Gemeinde Augsburg, einige aus Regensburg, Rosenheim und Wasserburg, folgten am 21. April  der Einladung des Landesverbandes und der GGE (Geistliche Gemeindeerneuerung) zu einem Thementag.

Die Lobpreiszeiten am Beginn und nach der Mittagspause wurden von der Jugendband gestaltet und begleiteten die Anbetung. Pastor Reinhard Schmittlein kochte nicht nur das leckere mediterrane Mittagessen, sondern berichtete auch begeistert von seinem Besuch der niederländischen Gemeinde in Drachten (siehe Extraartikel).

Den  Referenten Thomas und Gisela Lietmeyer ging es um das Thema "Nachfolge und Leben". Die ersten, die Jesus  nachfolgten wurden in Antiochia die „Anhänger des Weges“  genannt. Wovon lebt unsere Jüngerschaft heute? Wie begegnen wir dem lebendigen Jesus? In kleinen, freiwilligen Gruppen wurde von der „Initialzündung“ , die am Anfang des Weges mit Jesus stand, berichtet.

"Selig sind die geistlich Armen, ihnen gehört das Reich Gottes", sagt Jesus in der Bergpredigt. Was ist das Reich Gottes? Vornehmlich die Jünger die, die ihm nachfolgen sind das Zeichen des angebrochenen Reiches Gottes. Bezeugen und leben die heilmachende Kraft dieses Reiches. Bezeugen durch ihre Gemeinschaft mit Jesus und ihre Beziehungen untereinander dieses Reich.

Thomas Lietmeyer stellte die Predigt als eine göttliche Beziehungsschule vor:

  • Beziehung zu Gott unserem Vater. Wir beten "Unser Vater".
  • Beziehung zu uns selbst. Leben wir im Frieden mit uns selbst? Leben wir authentisch, glaubwürdig vor uns selbst? Ist uns ein Ja ein Ja - ein Nein ein Nein?
  • Beziehungen zu unseren Schwestern und Brüdern, der Familie Gottes und die Beziehung in unserer Ehe. Beides nach außen sichtbare Zeugnissen der von Gott gestifteten Bundesbeziehung zu uns Menschen.
  • Beziehungen zu unsren Nächsten, Nachbarn, Freunden, Kollegen.
  • Beziehungen zur Schöpfung.

Jesus fordert uns auf, zuerst nach dem Reich Gottes zu trachten, wie eine Stadt auf dem Berge zu sein, eine Kontrastgesellschaft, die den Auferstandenen in ihrem Leben bezeugt. Es gilt, aus der Resignation, einer großen Gefahr für uns Christen, immer wieder  zu  einer Begegnung mit dem auferstandenen Jesus zu kommen.

Am Bild eines römischen Brunnens wird symbolisch deutlich, welche Verantwortung wir für andere haben. Als erste empfangende Schale haben wir etwas weiterzugeben. Es gilt, die uns von Gott anvertraute Autorität in Verantwortung wahrzunehmen und zu leben.

Am Nachmittag  zeigte  uns Gisela Lietmeyer anhand einer Darstellung eines Baumes die Voraussetzungen für ein fruchtbringendes Leben (Matthäus 7, 15-23). Fruchtbringen bedeutet nicht, Regeln abzuhaken. Tief verwurzelt in Gott, geht es nicht nur um gut aussehende Früchte. Sie müssen auch schmecken. Es ist das Prinzip des Reiches Gottes, gute Früchte zu bringen. Jesus war darin verschwenderisch, er gab sogar sein ganzes Leben für uns hin. Er will nicht, dass bei uns Disteln und Dornen statt Frucht entstehen, sondern er will Heilung schenken und uns die „Wurzelprobleme“ deutlich machen. Heilung schenken  - sowohl seelisch als auch körperlich von:

  • Bourn out.
  • Perfektionismus
  • Schmerzhaften Erfahrungen und Verletzungen.
  • Gestörten Beziehungen zu Gott und Menschen.
  • Von „bitteren Wurzeln“ wie:
    • Selbstmitleid
    • Enttäuschungen über Andere schlecht reden und denken.

Es sind unsere Entscheidungen, ob Gott negative oder gute Früchte in uns wirken kann. Mit Gebeten und Segnungen füreinander und dem „Vater unser" ging der Thementag zu Ende.

Hans Lingener

Die Referenten Pastor Thomas Lietmeyer & Gisela Lietheyer (Rosenburg)

liethmeyer-thomas

liethmeyer-gisela1