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Geistliche Gemeinde-Erneuerung mit neuer Leitung Sprecher Sturz:
Stärker über Konfessionsgrenzen hinweg vernetzen

Kassel – Christen, denen die geistliche Erneuerung am Herzen liegt, sollten sich stärker als bisher auch über Konfessionsgrenzen hinweg vernetzen. Davon ist der neue Koordinator und Sprecher der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung (GGE) im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, Pastor Hans-Dieter Sturz (Augustfehn), überzeugt.

 

Sturz wurde auf der jüngsten Sitzung des GGE-Mitarbeiterkreises Ende Februar in Kassel gewählt – als Nachfolger von Pastor Dr. Heinrich-Christian Rust (Braunschweig), der nicht wieder kandidierte. Wie Sturz der Zeitschrift DIE GEMEINDE sagte, sei die konfessionelle Identität von Menschen, die heute Christen würden, nicht mehr so stark ausgeprägt wie früher. Wer zum Glauben finde, werde vor allem Christ, aber nicht Baptist, Methodist oder Lutheraner. Um so wichtiger sei es, geistliche Impulse auch aus anderen Bewegungen aufzugreifen und nutzbar zu machen. Diesem Anliegen wisse sich die GGE-Initiative verpflichtet.

Neben Rust wurden auch die Pastorin Margret Meier (Kelkheim) und die Leiterin der GGE-Gebetsinitiative, Bettina Lohaus (Dormagen), aus dem Leitungskreis verabschiedet. Alle waren seit dem Beginn der GGE-Arbeit im BEFG im Jahr 2002 mit dabei. Nach den Worten von Sturz wolle man die Arbeit deutlich verjüngen. So wurde der Jugendpastor des Gemeindejugendwerks Bayern, Jan Achtermann (Puchheim bei München), neu in den Leitungskreis gewählt. Man sei offen noch für zwei weitere jüngere Mitarbeiter. Die GGE tritt für eine geistliche Erneuerung ein, die aus fünf Quellen gespeist wird: durch das Wort Gottes, den Geist Gottes, geheiligter Nachfolge, Evangelisationen sowie durch erneuerte Führungskräfte.

Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Vorbereitung der kommenden, dritten Jesus-Konferenz vom 29. Juli bis 1. August in Marburg. Man habe sie bewusst „mitten in die Sommerferien“ gelegt, um auch Familien die Teilnahme zu ermöglichen. Das Treffen steht unter dem Motto „Jesus komm(t)“.

Referenten sind unter anderem der baptistische Jugendpastor Renke Bohlen (Herten) sowie die landeskirchliche Konferenzrednerin Astrid Eichler (Berlin)  und der Organisator evangelistischer Kinderveranstaltungen, Armin Knothe (Bendorf).

Darüberhinaus planten die 26 Teilnehmer des Treffens die nächste GGE-Leiterschaftskonferenz vom 26. bis 29. Januar 2011 in Braunschweig. Als Hauptreferenten haben bereits zugesagt der Chefarzt der Abteilung Psychotherapie der Klinik Hohe Mark in Oberursel, Dr. Martin Grabe, der niederländische Baptistenpastor Orlando Bottenbley (Drachten) und der aus der Schweiz stammende Pfarrer, Autor und Leiter des Sozialwerks „Gott hilft“, Daniel Zindel (Graubünden).

Zum GGE-Leitungskreis gehören neben Sturz und Achtermann auch Claudia Deppner (Fulda), Carola Steiß (Neu-Anspach), sowie die Pastoren Volkmar Glöckner (Lübeck) und Stefan Vatter (Kempten). Die Arbeit der GGE wird darüber hinaus von einem etwa 1000-köpfigen Freundeskreis unterstützt.

Klaus Rösler (04.03.10)