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philipp rdiger"Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens!" Johannes 6,68

Eine Kraftquelle, die dauerhaft sprudelt. Ein Kompass, der immer die richtige Richtung anzeigt. Ein Fundament, das für alle Zeiten hält. Wer will das nicht? Was kann es besseres geben? 

Unser Text spricht davon: "Worte des ewigen Lebens". Hier geht es nicht einfach um ein paar dahin-gesagte Phrasen. Petrus spricht nicht von Allgemeinplätzen, von leeren Versprechungen. Er meint Worte, die wirklich etwas bewirken.

Er ist davon überzeugt, dass Jesus allein die Worte hat, die zum ewigen Leben führen. Sie weisen die Richtung, damit wir am Ziel ankommen. Sie bilden eine stabile Grundlage für das Leben hier – und für die Ewigkeit. Wow, das ist mal ein Zuspruch! Klar, dass er da nicht von Jesus weg will. Wo sonst sollte er diese Klarheit finden, wenn nicht bei Jesus? Denn Petrus hat vollkommen recht: All das finden wir in den Worten unseres Gottes. Er und nur ER ALLEIN hat die Worte, die wirklich etwas bewirken, die uns wirklich weiterbringen. Diese Worte finden wir in der Bibel. Sie ist Gottes inspiriertes Wort, sie ist vom Heiligen Geist "eingehaucht". (2.Timotheus 3,16). Aus der Verkündigung dieses Wortes kommt der Glaube (Römer 10,17). Dieses Wort ist es, das uns verändert, dass uns in der Tiefe neu werden lässt (Hebräer 4,12). Es ist das Wort Gottes, das die Welt schuf (1.Mose 1,3), das Tote lebendig macht (Hesekiel 37,5). Diese gewaltige Kraft können wir gar nicht genug anzapfen! Wir brauchen reichlichen Umgang mit dem Wort Gottes, wenn Glaube entstehen und wachsen soll.

Jesus sagt uns:
"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht." (Matthäus 4,4).

So, wie wir täglich Nahrung für unseren Körper brauchen, so braucht der Geist in uns täglich die Worte Gottes. Ohne Gottes Wort werden wir geistlich verhungern! Darum muss es zu unserer festen Gewohnheit werden, Tag für Tag eine reichliche Portion davon zu uns zu nehmen. Der Satz "No breakfast before Bible" – "kein Frühstück vor dem Bibelstudium" - kann dabei eine hilfreiche Leitlinie sein. Am Morgen, wenn der Kopf noch frei ist, sollten wir uns Zeit für das Wort nehmen und uns damit "ernähren". Generell ist es entscheidend, eine feste, regelmäßige Wort-Zeit zu haben. Denn: "Was nicht regelmäßig geschieht, geschieht in der Regel mäßig". 

Dabei reichen einzelne Verse nicht aus. Wir würden uns ja auch nicht von Brotkrümeln ernähren. Das Wort Gottes will im Zusammenhang gelesen und verstanden werden. Dabei gibt es kein "Zuviel" an Bibel-Lektüre. Denn selbst, wenn wir nicht alles gleich verstehen können, so wird das Wort Gottes doch unsere Gedanken prägen und am Ende wird mehr in unserem Inneren hängen bleiben, als wir uns vorstellen können. Bibel lesen ist manchmal wie Wasser schöpfen mit einem Korb: Es bleibt zwar nicht viel dran hängen, aber der Korb wird dabei sauber. Die Worte Gottes reinigen unser Denken, sie richten uns auf das aus, was Gott will. So bilden sie in uns das Fundament, das hält – an hellen Tagen, aber auch und gerade im Sturm.

Wir können uns auf Gottes Zusagen stellen, wir dürfen ihnen vertrauen. Auch Jesus hat es uns so vorgemacht: Als der Satan ihn in der Wüste attackierte, da hat Jesus nicht lange mit ihm rumdiskutiert, sondern hat dem Teufel die Worte Gottes entgegengeschleudert (Matthäus 4). Er sagt nur: "Es steht geschrieben….." 
Jesus stellt sich auf die Worte Gottes. Er kann aus dem Schatz schöpfen, den er zuvor aufgebaut hat. Jesus hatte die Worte Gottes auswendig gelernt. Wenn es hart auf hart kommt, haben wir keine Zeit mehr, nach Bibelworten zu suchen. Umso wichtiger ist es, dass wir sie auswendig lernen, so lange wir die Möglichkeit dazu haben. 
Das Studium der Bibel gehört existenziell zum geistlichen Leben! Wir müssen uns immer wieder in das Wort hineingraben, uns davon ausrichten und davon hinterfragen lassen. Wenn wir die Bibel nur als Fundstelle missbrauchen, um eigene Positionen zu untermauern, dann werden wir nicht weiterkommen. 
Vielmehr will Gott unsere Werte, Ziele und Maßstäbe, ja unser ganzes Sein erneuern und auf "Himmels-Version" bringen.

Vieles davon mag selbstverständlich wirken. Aber lebst du es?

  • Welche Bibel-Worte haben dich geprägt?
  • Ist die Bibel für dich Lebensbuch, oder nur dekoratives Accessoire?
  • Hast du regelmäßige Wort-Zeit?
  • Wann hast du zuletzt ein Buch der Bibel im Zusammenhang gelesen?
  • Wann hast du zuletzt einen Vers der Bibel auswendig gelernt?
  • Soll die Bibel deine Gedanken bestätigen, oder darf sie dich auch komplett überrumpeln und herausfordern?

Zum Abschluss noch ein Zitat aus dem Wort des Lebens:

 "Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen." (Kolosser 3,16)

In dem Sinne: Auf zur Quelle – zu den Worten des Lebens!



Philipp Rüdiger, Pastor in der EFG Kempten