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Nachfolge Challenge
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Evangelisation
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Margret Meier 2009"Komm herüber und hilf uns!" Apgostelgeschichte 16,9

Die Aufträge Gottes an uns, seine Mitarbeiter, sein Bodenpersonal, sind sehr vielfältig gemäß unseren Gaben verteilt. Wer mit den Ohren eines Jüngers Jesu hört, der ist in seinem Herzen auch bereit für neue und ungewöhnliche Aufgaben. Im Frühjahr 2016 beendete ich mein langes berufliches Leben. Jetzt frei und unabhängig von Dienststelle und Gehalt suchte ich Gott in einer Auszeit in der Stille mit der mir wichtigen Frage: Herr, was ist deine Berufung für die nächsten 10 Jahre meines Lebens?

Daraufhin ereigneten sich völlig unerwartete Dinge während meiner Auszeit in England. Das Wort: Komm herüber und hilf uns! kam zunächst aus Pakistan. Dort helfe ich jetzt und konnte eine Schule für die Ärmsten der Armen, für Sklavenkinder ermöglichen. In Syrien besuchte ich eine Gemeinde, um die Menschen dort in ihrem Glauben zu stärken und ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen und nicht alleine sind. Im Libanon sah ich die Not der vielen syrischen Flüchtlinge. Sie brauchen dringend medizinische Hilfe. Gott legte es in mein Herz, einen Einsatz mit Ärzten, Krankenschwestern und Pflegern zu organisieren und durchzuführen.

Wenn Gott ruft, dann meistens leise. Er schreit uns nicht an, denn er vertraut uns. Als seine Nachfolger leben wir in Hörweite, sind online mit Jesus. Die leise Stimme Gottes lockt uns. Er kennt die Gaben jedes Menschen, denn er hat sie uns ja anvertraut. Er will sie optimal zum Einsatz bringen. Auch gerade da, wo die Nöte in dieser Welt so groß sind. Das Reich Gottes ist größer als unser Land. Es gibt noch mehr Einsatzorte als dort, wo wir zuhause sind. In unserer globalisierten Welt und der großen Mobilität ist vieles möglich.

Wenn der Ruf, den Gott inszeniert, heißt: Komm herüber und hilf uns! geht es um folgendes:

  • Überwindung einer inneren oder auch äußeren Hürde
  • Aufbrechen zu neuen Ufern
  • Bereitschaft, sich führen zu lassen, wenn der Auftrag noch nicht ganz klar ist
  • Jesus felsenfest vertrauen
  • Das Wagnis eingehen, Neuland zu betreten
  • Der Führung des Heiligen Geistes folgen

Ich ermutige jeden Leser in dieser Bereitschaft zu leben! Und dann werden Menschen in die Flüchtlingsarbeit gerufen, Gefangene im Gefängnis besuchen, sich traumatisierten Flüchtlingen zuwenden oder noch ganz andere Aufgaben im Namen Jesu übernehmen.

Margret Meier, Kelkheim, Pastorin i.R.