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24. - 26.11.17
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Tagung der GGE
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(25.) 26. - 28.01.2018
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Nachfolge Challenge
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EFG Rendsburg

 

Regionaltag Bayern
Evangelisation
Sa 14.04.17
EFG Kempten

Kathrin Bttche 2017„Vater, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“ (Lukas 23,34)

Gerade noch haben sie Jesus angespuckt. Ihn durch die Gassen getrieben. Und das alles nach einer durchgebeteten Nacht. Die Schreie, ihn zu kreuzigen, klingen immer noch nach. Eine rasende Menge, nicht zu stoppen, getrieben von der Sünde im Herzen und von Dämonen.

Menschen können so grausam sein! Keiner schreitet ein, sondern es wird von politischen und religiösen Leitern befürwortet. Jesus kämpft nicht, er rechtfertigt sich nicht. Wie ein Lamm, das vor dem Schlachter verstummt. Die rostigen Nägel treiben sie Jesus durch die Hände und Beine. Haben sie noch nicht genug? Der schuldlos Verurteilte Christus hängt am Kreuz.

Jesus öffnet den Mund: Was wird er sagen? Der Gekreuzigte? Wird er seinen Feinden die Meinung sagen und ihnen ihre Sünde zeigen? Wird er um Hilfe für sich bitten? Wird er klagen über seine Schmerzen? NEIN! Er betet nicht für sich selbst. NEIN! Er hasst nicht. NEIN! Er klagt nicht. NEIN! Er ruft sich keine Unterstützung herbei, auch wenn die Finsternis ihm diesen Köder auslegt. Doch der Köder des Feindes wäre nur eine kurze Lust gewesen, so wie es bei Sünde nun einmal ist. Die Folge wäre ewiges Getrenntsein aller Menschen von Gott gewesen. Also keine Rettungsaussicht.

Langsam formen sich die Worte: „Vater…“. Jesus nennt Gott vertrauensvoll seinen Vater. Jesus ist Gottes Sohn. „…vergibt ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“ Die wissen doch ganz klar, was sie tun! Sie haben gerade Jesus gekreuzigt! Sind sie jetzt unwissende Täter? Schuld! „Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.“ (Römer 3,10) Es ist meine Schuld, die Jesus am Kreuz trug. Also, habe auch ich Jesus ans Kreuz gebracht. Bin ich es nicht, für den er betet?
Seither haben Milliarden Menschen zum Glauben an den auferstanden Gottessohn Jesus gefunden. Sie sind gerettet aus der Gottverlassenheit und Sünde. Jesus Fürbitte bringt auch heute noch große Früchte hervor.

Lieber Christ, wie betest Du?

Kathrin Böttche, Pastorin der EFG Malchin.