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Sich von der Liebe Gottes und seinem Geist berühren lassen



Gießen – Die Frauen im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden wollen leidenschaftlich leben und damit die Welt verändern. Das wurde bei einem deutschlandweiten Frauentag in Gießen deutlich, der von dem Forum Frauen gemeinsam mit der Geistlichen Gemeindeerneuerung in der Freikirche organisiert worden war. Pastorin Margret Meier (Kelkheim) gab den 150 Teilnehmerinnen Tipps.

Wie die 65-Jährige sagte, beginnt Veränderung immer mit einer Leidenschaft. Wer sich von Gott leidenschaftlich geliebt wisse, könne diese Liebe auch weitergeben. Es gelte, die Welt mit ihren aktuellen Problemen mit den Augen Jesu zu sehen. Wie sie weiter sagte, sagte, sollten große Ziele heruntergebrochen und im Alltag gelebt werden. Wer Menschen in Not begleite und etwa einer Frau mit Krebserkrankung Mut mache, verändere auch die Welt. Es gehe darum, als Christ anderen eine Hilfe zu sein. Sie stelle auch ihr eigenes neues Hilfswerk vor, das in Pakistan drei Schulen unterstützt.



Zudem gab es fünf Seminare, die sich mit verschiedenen Facetten des Heiligen Geistes befassten. Petra Plass (Ludwigshafen) rief dazu auf, sich über die von Gott geschenkten Gaben bewusst zu werden, „um Jesus zu dienen und an seinem Reich mitzubauen“. Gisela Lietmeyer (Darmstadt) unterstrich die Kraft des Segensgebets. So könnten Menschen von der Liebe Gottes und der Kraft des Heiligen Geistes berührt werden. Es sei der Wunsch Jesu, dass seine Nachfolge für andere Menschen zum Segen würden. Edith Becker (Wolfsburg) wies auf die Bedeutung des Gebets. Es sei Voraussetzung, „dass Gott uns leiten kann“ und Ausdruck der Beziehung zu Gott. Jesus Ausspruch „Wer sucht, der findet“ gelte gerade auch für Beter.  Tuula Bockemühl-Simon (Gummersbach) machte deutlich, Selbstverleugnung und Selbstverwirklichung kein Widerspruch sein müssten. Gerade in der Berufung als Frau und Mutter, die für manche Frauen mit Selbstverleugnung einhergehe, könnten Frauen sich selbst verwirklichen. Barbara Weinert (Burbach) erinnerte daran, dass es Gottes Sehnsucht sei, mit seinen Geschöpfen zu kommunizieren: „Schon auf den ersten Seiten der Bibel lernen wir Gott als den kennen, der die Nähe zum Menschen und das Gespräch mit ihm sucht.“ Allerdings hätten viele Menschen heute ein Hörproblem. Anhand der Bibel zeigte sie auf, wie man die Hörfähigkeit verbessern könne.



Eine der Teilnehmerinnen, Anja Trapp (Neu Anspach), zeigte sich gegenüber der GEMEINDE begeistert über die Veranstaltung: „Alles war wunderbar vorbereitet. Wir Frauen konnten uns richtig wohlfühlen.



Wie Meier der GEMEINDE ferner sagte, waren in unter den 25 Mitarbeiterinnen der Veranstaltungen auch Frauen aus der Geistlichen Gemeinde-Erneuerungen in der EKD sowie aus dem Arbeitskreis Geistliche Gemeindeerneuerung in der Evangelisch-methodistischen Kirche. Nach der gemeinsamen Konferenz „Pfingsten 21“ in Würzburg sei die Gießener Frauentagung ein weiterer Schritt zur ökumenischen Zusammenarbeit gewesen.



Das Forum Frauen ist aus der bis vor zweieinhalb Jahren selbstständigen Frauenarbeit im Bund hervorgegangen. Heute gehört das Forum zum Fachbereich „Familie und Generation“ in der Freikirche. Die Frauenarbeit ist in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden.



Klaus Rösler