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Jesus-Konferenz des BEFG: Den Kampf gegen die Sünde nicht aufgeben
- Deutschlandhymne angestimmt

Walsrode - Die Gemeinden und Christen im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) und auch die Verantwortlichen in den Bundesstrukturen sollten "sich nicht immer wieder selbst zum Thema machen", sondern von sich selber wegsehen und statt dessen "neu zu Jesus aufschauen". Dadurch könne man eine neue Leidenschaft für Jesus Christus gewinnen und zugleich könne so eine geistliche Erneuerung in der Freikirche geschehen. Das sagte das Mitglied des Leitungskreises der Initiative Geistliche Gemeindeerneuerung im BEFG, Pastor Dr. Heinrich Christian Rust (Braunschweig), zum Abschluss der überregionalen Konferenz "Leidenschaft für Jesus" vom 11. bis 14. November in Walsrode-Krelingen.

Ich sitze in der "Gebetsoase". Ein kleiner Raum, nur spärlich von einigen Kerzen erleuchtet. Ein großes Holzkreuz, ein Steinhaufen. Vom Kreuz ergießt sich ein Strom aus tiefblauen Stoffbahnen in den Raum - Wasser des Lebens. Eine Atempause auf der Jesuskonferenz, abseits des fröhlichen Treibens. Zeit, um Jesus ganz persönlich zu begegnen.

  • Ich habe ganz neu begriffen, wie und wofür ich beten kann auch, wie ich einsteigen kann in den missionarischen Dienst im Persönlichen. Und das Reich Gottes ist mir ganz neu deutlich geworden.
  • Für mich war diese Grunderneuerung so wichtig. Schön zu sehen, dass Gott das gesamte Volk, egal ob Baptisten oder andere, erneuert und das ganze Volk Gottes anfängt aufzustehen und anfängt, in der Autorität Gottes zu gehen. Das ist hier zum Ausdruck gekommen, dass Gott dabei ist, sein Volk aufzurichten, dass sie aufstehen.
  • Ganz besonders hat mich das Gebetsseminar angesprochen und dass Gott meinen Mangel ausfüllt.
  • Für mich ist wichtig geworden, dass wir Gottes Handeln ins ganze Land reinbringen müssen immer wieder. Das ist mir ganz neu deutlich geworden.
  • Ich bin berührt worden vom Heiligen Geist. Es hat mich einfach umgehauen, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Heilige Geist hat mich so stark berührt, dass ich gefallen bin. Ich bin Gott sehr dankbar für diese Berührung.
  • Ich war in dem Gebetsseminar, das hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ich habe da sehr viel für meine Gemeinde bekommen. Der Eindruck von der Konferenz ist sehr gut. Die Referenten waren hervorragend. Einige haben mir besser gefallen als andere. Was mich nur sehr plagte, war die Hitze hier im Raum und manchmal war die Musik ein bisschen laut. Es war aber sehr schön.
  • Gottes Geist hatte Freiraum zu wirken, das ist etwas, was ich spüre und was mich erfreut. Und ich finde die Verschiedenartigkeit der Referenten super. Nicht nur charismatisch, sondern ein weiter Horizont, Einheit.  Die Vorbereitung - alles liebevoll gemacht.
  • Wir haben gestern missionarisch weitererzählt in der Kneipe bis 01:00 Uhr. Es war sehr interessant und sehr toll.
  • Mir ist neu bewusst geworden, was Jesus mir bedeutet. Auch über Gebet ein paar Sachen also, ich will noch nicht sagen gelernt, ich muss mal gucken. Und ich hab es einfach genossen. Ich fand es gut, wie am Anfang Heiner Rust sagte, es geht hier eigentlich nur um Jesus.
  • Gut, Sehr gut, hat mir sehr gut gefallen. Ich möchte die Beter loben. Ich hatte das Gefühl, die waren sehr sensibel, was das Reden Gottes anbelangt und haben mich und andere dadurch sehr gesegnet
  • Sehr gut! Also ich fand die Konferenz von der ganzen Organisation her sehr gut. Und ich fand gut, dass hier Referenten aus unterschiedlichen Denominationen dabei waren mal über den Tellerrand hinausgucken, das fand ich sehr gut. Auch so vom ganzen Ablauf her, dass wir hier Mittagessen konnten, das entspannte so die ganze Situation. Man musste nicht hin- und herfahren. Und dass auch Zeit war zu Gebet, dass man sich zurückziehen konnte. Doch es war wirklich was zum Auftanken, zum Mitnehmen und sich freuen.
  • Mich fasziniert so die ganze Bewegung - um in Leidenschaft reinzukommen. Das find ich wunderbar. Ansonsten die Gemeinschaft taute allmählich auf. Was ich ein bisschen schade finde - das scheint aber typisch Baptismus zu sein - die sind so schwerfällig im Lobpreis und ich liebe es, so richtig Stimmung im Lobpreis zu haben. Es fällt so schwer, die Leute in Schwung zu bringen. Ich wünsch mit neuen Schwung auch für den Baptismus.
  • Was mich so beeindruckt hat, war: die Herrschaft Jesu aufrichten im persönlichen Lebensumfeld, in Familie und Beruf, das hat mich beeindruckt.
  • Sehr gut, hat mir sehr gut getan, vor allem der Gebetsworkshop hat mir sehr gut gefallen. Der Lobpreis war sehr gut, Keith Warrington war sehr gut war eigentlich alles sehr gut.
  • War super, hab viel mitgenommen und bin reich beschenkt.
  • Die Lobpreiszeit war super und die Referate waren klasse.
  • Unbedingt wieder machen es war einfach nur gut.
  • Hat einen sehr hohen Anspruch gehabt, da war ich überrascht und sehr herausgefordert, bin sehr gespannt, was das für eine Langzeitwirkung haben wird, wie wir das umsetzen werden in den Gemeinden.
  • Musikalisch kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es noch weiter nach vorne geht. Von einer Konferenz erwartet man, dass viel Neues kommt. Wenn die nicht von einer Konferenz kommen die neuen Lieder -  wo sollen sie sonst herkommen. Das wäre mein Wunsch für die nächste Konferenz.
  • Ich habe die Konferenz als großen Prozess gesehen. Am Anfang war erst mal ein Durchbrechen nötig. Ich hatte das Gefühl, Gott hat uns immer näher vor seinen Thron geführt. Irgendwann standen wir einfach in seiner Gegenwart. Das hab ich als guten Prozess erlebt.
  • Ich fand das Gebetsseminar sehr schön kreativ gestaltet, das war super.
  • Ich bin begeistert von der Konferenz. Ich wünsch mir so sehr, dass sie nächstes Jahr noch mal stattfindet.
  • Ich hatte viel Zeit zu hören das hat mir gut getan - und Gott hat auch geredet.
  • Es ist in die Tiefe gegangen.
  • Ich habe empfunden, dass es eine geistliche Dichte war, so wie in einem Schutzraum Gottes und er ganz viel Feuer neu entfacht hat und dass ganz viel Befreiung passiert ist und dass es die Chance Gottes für uns hier war. Das empfinde ich so ganz stark.
  • Es hat mich so bewegt, dass es auf meine Beziehung zu Jesus ankommt, darauf, dass ich bei ihm bleibe und auf diese Fülle das andere gebaut wird. Er braucht nicht mein Gebet, sondern er will mein Herz. Das hat mich so angesprochen - und ich will dahin.
  • Für mich persönlich war das ein richtiges Auftanken, weil es bei uns in der Gemeinde nicht so praktiziert wird mit dem Lobpreis. Wir machen zwar Lobpreis, aber wir singen das nur so runter. Von daher war das ein richtiges Auftanken. Ich hatte mich schon Monate drauf gefreut, weil ich dann mal wieder die Hände heben könnte mit anderen zusammen und nicht nur allein zu Hause. Ich würde sofort wieder kommen.
  • Es war wunderbar. Es hat mir sehr gut gefallen. Nur das Einzige, was ich vermisst habe war, dass morgens nicht mal die Losungen gesprochen wurden oder mal ein Bibeltext gelesen wurde. Das gehört normalerweise dazu. Ansonsten alles perfekt.
  • Die Konferenz hat in mir eine neue, tiefe Leidenschaft für Jesus geweckt und Mut gemacht. Ich freue mich auf die Zeit, die vor uns liegt, wo wir das umsetzen können, was wir von den Referenten gehört haben.
  • Mitarbeiter: bei aller Arbeit sind wir super beschenkt worden.
  • Sehr erfrischend, sehr ermutigend, sehr befreiend
  • Ich freue mich ich denke, dass davon etwas in den Bund hineingehen wird davon bin ich überzeugt.
  • Ich bin total begeistert. Gott hat mich völlig neu berührt und hat gesagt, das ist genau richtig, dass ich zur Basis zurückgekommen bin: von allem Aktionismus, von allen Werken wieder dorthin zurückgekommen bin, wozu er mich eigentlich berufen hat: Gebet.
  • Ich bin begeistert. Es waren viele Punkte da, die mein Herz berührt haben. Für mich war gestern diese Art der Anbetung eine Premiere. Ich habe so lange eine Sehnsucht gehabt in meinem Herzen, das zu erleben und hier ist es nun gestern gewesen. Ich bin überwältigt.
  • Dass hab ich noch nie in meinem Leben erlebt, dass jemand so etwas sagte, dass so für mich da war. Ich war so gerührt. Dieses Ausgebrannt sein, dieses Nichtangenommen sein, dieses Verletztsein, diese Lieblosigkeit auch in der Ehe. Ich dachte, das gibt es doch nicht, wie kann die Frau das sagen. Das bist du. Ich bin auch nach vorne gegangen und hab meinen Zettel angeheftet und hab Jesus meine Last so vor die Füße geschmissen. Das hat mich unheimlich fasziniert.
Nicht nur reden: Die Bibel zielt nicht auf Auslegung, sondern Auslebung

2004-dorfweilSchmitten - Die Bedeutung der Bibel für eine geistliche Erneuerung von Menschen und Gemeinden wurde auf der Mitarbeitertagung der Initiative "Geistliche Gemeindeerneuerung" im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) vom 30. Januar bis 1. Februar in Schmitten-Dorfweil herausgestellt. Das Treffen unter dem Motto "Erneuert durch das Wort Gottes" zählte 107 Dauerteilnehmer.

"Erneuerung ist kein Instantprozess, der vom Himmel fällt, sondern wird nur möglich, wenn die Wurzeln erneuert werden und die Bibel wieder zur Grundlage der Gesellschaft wird", sagte der Projektleiter des Jahres der Bibel 2003, der Baptistenpastor Steffen Kahl (Stuttgart). In seinem Referat "Wozu ist die Bibel gut?" kritisierte er das alleinige Reden über eine geistliche Erneuerung in christlichen Kreisen: "Die Bibel zielt nicht auf ihre Auslegung, sondern auf ihre Auslebung." Erneuerte Menschen seien belastbar und müssten die Belastungen der Gemeinde mit schultern.

Zur Aufgabe der christlichen Gemeinde im Erneuerungsprozess sagte der baptistische Theologe Dr. Ulrich Wendel (Marburg): "Die Gemeinde soll nach dem Willen Gottes im Schaufenster sitzen." Sie agiere in der Öffentlichkeit.

Pastor Ernst-Gerhard Fitsch (Bülach/Schweiz) nannte den Heiligen Geist "den einzig kompetenten Lehrer" zum Verständnis der Bibel: "Wort und Geist gehören zusammen: Geistloses Wortverständnis - wortloses Geistverständnis, beide sind problematisch."

Helmut Sierich (Reinbek bei Hamburg), Mitglied der Bundespräsidiums, berichtete, dass weitere Treffen zwischen dem Bundespräsidium und dem Leitungskreis der GGE stattfinden. Darüber hinaus sei angedacht, das Mitarbeitertreffen "Geistliche Werkstatt", das in diesem Jahr wegen mangelndem Interesse abgesagt wurde, mit der GGE-Mitarbeitertagung im nächsten Jahr zu verbinden.

"Erneuerung durch das Wort Gottes" ist eines von fünf Kernanliegen der GGE. Die weiteren Anliegen sind: Erneuerung " durch den Geist Gottes", "durch geheiligte Nachfolge", "durch die Priorität der Evangelisation" und "durch erneuerte Führungskräfte".

2004-gebetsgruppeDas Gebet bildete einen Schwerpunkt der Tagung: Nicht nur beim Gebetsabend, immer wieder fanden sich spontan kleine Gruppen zum Gebet zusammen. Während der Tage wurden im Zweistundentakt Gebetswachen durchgeführt, um für persönliche, gemeindliche und Anliegen des Bundes zu beten. Sie fungierten als Brücke zu der vorherigen Gebets- und Fastentagung, an der einige auch teilgenommen hatten.

Kassel, 2. Februar 2004
Nicola Bourdon/Klaus Rösler